Freitag, 12. Januar 2007

Die neue Seltsamkeit

Als die große, erste Distinktion der Pubertät kam, die Alternativ zu hören, da war ich innerhalb der schnell gefunden Tocotronic-Identität immer noch ein Sonderkind. Geil war das damals, jawoll. Jedoch woltle sich mir nie erschließen warum ich als einziger voll der Überzeugung war, Die neue Seltsamkeit wäre ihr bestes Stück. Auch alle andere Tocotronic-Freunde da draußen müssten doch die epische Wichtigkeit und Relevanz dieser Zeilen sehen können. Warum tun sie's nicht?

Die Frage verlief sich. 6 Jahre und 3 Kante-Platten später bin ich auf der Suche nach dem prozessuralen Diskursbegriff und siehe da, in diesem Luftschloss namens "Kon", das sich dauernd um die Betonung von Veränderung und Kontextdurchdrungenheit dreht, da sitze ich nun, und höre die neue Seltsamkeit von 1999, die wohl erste Seltmsakeit meines Lebens, die damals in der Luft liegende Veränderung, und weiß nicht nur, warum ich seither so ein großer Kante-Fan wurde, sondern auch, warum das mit der Semiose und dem Kontext zu gut hinhaun wird.

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