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und sehr anschlussfähig an die noch nicht ausformulierte Theorie des Kon wäre eine Begriffsidee, die auf Redundanz aufbaut. Unter der Vornnahme das Kon, die immerwährende Veränderung, führt auch eine in der Sprache inhärente Redundanzangst mit sich, ließe sich folgern, dass alles redundante sprachlich vermieden wird. Ergo sind Begriffe und Definitionen (außer in Extremfällen wie Mathematik und Logik) als anti-eskapistische Lassowürfe vorstellbar. Ein Gedicht wird nicht "Gedichts-Text" genannt, weil das redundant wäre. Aber ein Nonsenstext wird "Nonsenstext" genannt, weil er so unprototypisch für Texte ist. Es ist uns ein Anliegen, was uns merkwürdig erscheint mit bekannten Termini einzufangen. Und nun gehe ich den finalen Schritt und erhebe die bisherigen Überlgungen zur Definition: Ein Text ist das, was am wenigsten Text ist.Diese Sichtweise hätte nicht nur den Vorteil, dass es wunderbar ins Kon reinpasst, sondern auch den schönen Effekt, die (Text-)Wissenschaft dazu zu nötigen in die Lücken zu schauen, die ihre Wissensordnung erstellt.
wiesengrund - 9. Feb, 12:05