wie paul armfield
in den ersten zwei zeilen von "trigonometry" alle drei bedeutungen von "mean" unterbringt ist einfach so fantastisch.
wiesengrund - 21. Okt, 13:48
chomsky meinte, es gäbe sprache, die nicht der kommunikation dient. heutiges gegenargument: wenn es denn texte gibt, die ewig in schubladen liegen, und von niemandem rezipiert werden (was ja sein argument ist), dann sind sie für uns schlichtweg uninteressant. keine hypothese über sie wäre veri- oder falsifizierbar, weil sie per def niemals in erscheinung treten würden. da könnten die wüstesten grammatiken entwicklet und so zimelich jede theorie widerlegt werden, und wir würden es schlicht nicht wissen können....
wiesengrund - 19. Okt, 20:26
wenn das metasprachliche sich so oft via anführungszeichen äußert, und den verweis auf die sprache ermöglicht, also über den ausdruck "den ausdruck" reden lässt, und wenn dann die mengenklammern eh nichts weiter tun, als exakt dieselbe option für das mengenuniversum zu liefern, dann müsste es doch ein kinderspiel sein, eine hinreichend wirre, unerfolgreiche, schweirig zu verstehende, aber analytisch genügen fähige theorie zu entwickeln, die nach reißverschlussprinzip semiose anhand der mengen-operationen aufzieht. natürlcih wären alle sematiker böse, weil die einzige bedeutung, die dann ursprünglich da war, die leere war, aber peirce hätte vielleicht seine freude daran gehabt, würde diese infinite semiose (samt ihrem nicht mehr zu entziffernden ur-objekt) ganz seinem geschmack entsprechen...
wiesengrund - 19. Okt, 20:21