Wenn man also auf exakte Lösungen aus ist, ist es sogar bereits zu viel, wenn man keinen Körper beschreiben will.In: Frank Linhard, Klassische Mechanik, Fischer (2002)
wiesengrund - 6. Nov, 23:21
des direkten, einfach völlig unerschließbaren humors, dieser moment des popkulturellen spaßes, dieser manifesten fröhlichkeit, die da liegt... letztens bei lesen von der
kotsa200-Shoutbox:
You know when you KEEP seeing someone all over last.fm? Yeh. That's you buster.so einfach ist das. oder auch nicht.
wiesengrund - 6. Nov, 21:15
I've never thought I can find a band with such strong hip-hop influences so interesting...nicht auslachen, eher ausschmunzeln.
wiesengrund - 5. Nov, 16:50
wiesengrund - 30. Okt, 02:27
wiesengrund - 30. Okt, 01:48
das mit dem durch die straßen rennen, den opa die melodie pfeifen hören, das niederknien und nicht glauben wollen. all das merken, was bei tod so wichtig ist. und dann argumentieren, warum es nicht mehr klappt.
wiesengrund - 29. Okt, 18:22
heraklit war natürlich schon geiler als aristoteles, aber das blöde am panta rhei ist ja nicht, dass es so unbestimmt ist, sondern dass es ja im fliehen, im ewigen werden und vergänglich sein ja nur vom widerspruch flieht. die gegensätze sind eingebaut, sie sind fundamentaler bestandteil des panta rhei. "das eine", das über dem wandel des werde bestehen bleibt, ist eine logische einheit, die die dialektik von wahrheitswerten fest eingebaut hat. wo man sich fragen kann, ob aristoteles da nicht vielleicht etwas hübscher ist, weil er ja zumindest naiv genug ist, uns vorzugaukeln, es wäre alles in ordnung...
wiesengrund - 28. Okt, 12:48
dass man überhaupt von "dem" Dualismus und "dem" denken in Gegensätzen sprechen kann, verlangt den Widerspruch, dass "der" Dualismus eben nur einer ist. und wenn man daraus ein politisches Programm ziehen möchte, so wird es negieren müssen, und wenn es negiert, wird es den Dualismus wieder aufspannen, aufspalten, wodurch die Synthese auf einer "höheren", der nächsten semiotischen Stufe wieder hergestellt wird. Diese Synthese mag dann "Metadualismus" heißen oder wie auch immer, aber es wird wieder "eins" sein, es wird wieder "der" eine Interpretant des unmittelbaren Objekts sein, welches sich "Leben" nennt. Und alles, was wir also tun können, ist ihn wegzuschieben, diesen Interpretanten, ihn immer weiter wegzuphilosophieren, was nie aufhören wird. Schade? Nein.
wiesengrund - 28. Okt, 12:40
wie paul armfield
in den ersten zwei zeilen von "trigonometry" alle drei bedeutungen von "mean" unterbringt ist einfach so fantastisch.
wiesengrund - 21. Okt, 13:48
chomsky meinte, es gäbe sprache, die nicht der kommunikation dient. heutiges gegenargument: wenn es denn texte gibt, die ewig in schubladen liegen, und von niemandem rezipiert werden (was ja sein argument ist), dann sind sie für uns schlichtweg uninteressant. keine hypothese über sie wäre veri- oder falsifizierbar, weil sie per def niemals in erscheinung treten würden. da könnten die wüstesten grammatiken entwicklet und so zimelich jede theorie widerlegt werden, und wir würden es schlicht nicht wissen können....
wiesengrund - 19. Okt, 20:26
wenn das metasprachliche sich so oft via anführungszeichen äußert, und den verweis auf die sprache ermöglicht, also über den ausdruck "den ausdruck" reden lässt, und wenn dann die mengenklammern eh nichts weiter tun, als exakt dieselbe option für das mengenuniversum zu liefern, dann müsste es doch ein kinderspiel sein, eine hinreichend wirre, unerfolgreiche, schweirig zu verstehende, aber analytisch genügen fähige theorie zu entwickeln, die nach reißverschlussprinzip semiose anhand der mengen-operationen aufzieht. natürlcih wären alle sematiker böse, weil die einzige bedeutung, die dann ursprünglich da war, die leere war, aber peirce hätte vielleicht seine freude daran gehabt, würde diese infinite semiose (samt ihrem nicht mehr zu entziffernden ur-objekt) ganz seinem geschmack entsprechen...
wiesengrund - 19. Okt, 20:21