Die Zeichen, die nichts bezeichnen, und dennoch als Zeichen existieren, bleibt nichts übrig, als sich selbst zu bezeichnen.(Pravu Mazumdar, in: Foucault, dtv, 2001)
wiesengrund - 14. Apr, 18:19
Diese philosophische Aktivität besteht in einem stets erneuerten Aufbruch zu den Grenzen, einer Geste, die den Schädel des Denkens für die Winde des Werdens öffnet.(Pravu Mazumdar, in: Foucault, dtv, 2001)
wiesengrund - 13. Apr, 10:33
morgen, ist es wahr und falsch, eher links, ganz weit oben und unendlich tief.
wiesengrund - 22. Feb, 12:04
und sehr anschlussfähig an die noch nicht ausformulierte Theorie des Kon wäre eine Begriffsidee, die auf Redundanz aufbaut. Unter der Vornnahme das Kon, die immerwährende Veränderung, führt auch eine in der Sprache inhärente Redundanzangst mit sich, ließe sich folgern, dass alles redundante sprachlich vermieden wird. Ergo sind Begriffe und Definitionen (außer in Extremfällen wie Mathematik und Logik) als anti-eskapistische Lassowürfe vorstellbar. Ein Gedicht wird nicht "Gedichts-Text" genannt, weil das redundant wäre. Aber ein Nonsenstext wird "Nonsenstext" genannt, weil er so unprototypisch für Texte ist. Es ist uns ein Anliegen, was uns merkwürdig erscheint mit bekannten Termini einzufangen. Und nun gehe ich den finalen Schritt und erhebe die bisherigen Überlgungen zur Definition: Ein Text ist das, was am wenigsten Text ist.Diese Sichtweise hätte nicht nur den Vorteil, dass es wunderbar ins Kon reinpasst, sondern auch den schönen Effekt, die (Text-)Wissenschaft dazu zu nötigen in die Lücken zu schauen, die ihre Wissensordnung erstellt.
wiesengrund - 9. Feb, 12:05
das muss man sich mal vorstellen.
wiesengrund - 15. Jan, 20:34
Als die große, erste Distinktion der Pubertät kam, die Alternativ zu hören, da war ich innerhalb der schnell gefunden Tocotronic-Identität immer noch ein Sonderkind. Geil war das damals, jawoll. Jedoch woltle sich mir nie erschließen warum ich als einziger voll der Überzeugung war, Die neue Seltsamkeit wäre ihr bestes Stück. Auch alle andere Tocotronic-Freunde da draußen müssten doch die epische Wichtigkeit und Relevanz dieser Zeilen sehen können. Warum tun sie's nicht?
Die Frage verlief sich. 6 Jahre und 3 Kante-Platten später bin ich auf der Suche nach dem prozessuralen Diskursbegriff und siehe da, in diesem Luftschloss namens "Kon", das sich dauernd um die Betonung von Veränderung und Kontextdurchdrungenheit dreht, da sitze ich nun, und höre die neue Seltsamkeit von 1999, die wohl erste Seltmsakeit meines Lebens, die damals in der Luft liegende Veränderung, und weiß nicht nur, warum ich seither so ein großer Kante-Fan wurde, sondern auch, warum das mit der Semiose und dem Kontext zu gut hinhaun wird.
wiesengrund - 12. Jan, 20:18
... weil man es dauernd tut.
wiesengrund - 30. Dez, 16:46
Text und Klontext.
wiesengrund - 27. Nov, 12:14